Leseliebe ♥ - und warum Reader doof sind!

Mai 17 Allgemein79

Eigentlich lese ich für mein Leben gerne – aber es gibt Phasen da fällt mir lesen schwer.

Als Jugendliche waren Bücher mein absoluter Rückzugsort. Wenn meine Eltern mir mal wieder den Fernseher verboten haben, habe ich einfach gelesen. Mit meiner Selbständigkeit fiel es mir immer schwerer, mich Abends aufzuraffen ein Buch zu lesen. Serien waren und sind oft einfacher, denn sie benötigen nicht meine Phantasie. Sobald es aber in den Urlaub ging, rüstete ich meine Reisebibliothek auf und so begleiteten uns regelmäßig 5-10 Bücher pro Urlaub.
Und ja: BÜCHER! Die aus Papier und zum umblättern. Zum Glück haben wir ein Auto und sind nur zu zweit, sonst wäre das sicher irgendwann zum Platz und Gewichtsproblem geworden.

Aber warum tust du dir das an, Bücher sind doch so schwer und unhandlich? Ein Reader ist doch total genial und erschwinglich! Und für die Augen ist es auch ….blablabla….

Wir besitzen sogar einen Kindle*, aber bei mir kommt dabei keine Lesefeeling auf. Ich brauche das Gefühl mich durch ein Buch zu arbeiten, Seite für Seite. Die Menge der Seiten rechts müssen weniger werden und links mehr. Das Gefühl des Umblätterns, das knistern und am Ende ein weiteres Buch um Regal zu haben das gelesen aussieht. Die Bücher dann zu sehen und sie jederzeit erneut zu lesen. Bücher sind für mich Begleiter meines Lebens und so sehen sie häufig auch aus. Schaue ich mir mein Exemplar von Ken Follet – Die Säulen der Erde* an, dann weiß ich das Buch in mir lebt. Es ist vermutlich mein am häufigsten gelesenes Buch, ich vermute ca. 15mal.

Der Reader wird primär von meinem Mann genutzt, von mir nur im Notfall wenn

a) kein Platz im Gepäck für Bücher ist oder
b) ich schon alle meine mitgenommenen Bücher gelesen habe.

Das sind dann aber auch schon die Ausnahmen, im Alltag und unterwegs habe ich immer ein Buch dabei. Hardcover bleiben allerdings zu Hause! Die sind mir für in die Bahn dann doch zu schwer^^

Nun waren wir aber schon seit über einem Jahr nicht mehr im Urlaub. Und somit stellte ich irgendwann fest, das ich in meinem Alltag wieder mehr lesen muss. Nach dem Staffelende der Serie Outlander im vergangenen Herbst, habe ich beschlossen nochmal alle Outlander Romane von Diana Gabaldon* durchzulesen. Da fast alle meine Exemplare Hardcover sind, habe ich mir für unterwegs, Ende des Jahres Todesmärchen von Andreas Gruber* in die Tasche gepackt.
Nun gut, es sollte eben ein unterwegs Buch sein. Aber ich bin relativ selten wirklich lange unterwegs und bis Ende Februar war ich noch mit Outlander beschäftigt.
Aber was soll ich sagen: Todesmärchen dümpelt immer noch rum und irgendwie kriege ich den Dreh nicht.  Das Buch ist auch ein Dauerbrenner bei Instagram^^

Es ist ja nicht so das Andreas Gruber Krimis nicht interessant und spannend wären, aber nach Outlander hätte ich lieber weiter in dieser Welt gelebt. Krimi und Thriller sind halt doch häufig nicht ohne (auch wenn ich sie mittlerweile favorisiere!).

Deshalb habe ich heute beschlossen: Ich reaktiviere meinen Goodreads Account wieder und nehme mir jetzt täglich eine kleine Lesesession vor. Mein Ziel ist es dieses Jahr 12 Bücher zu lesen, ich denke das sollte zu schaffen sein.

Bist du eher der Bücher oder Reader Typ?
Und was hast du als letztes gelesen, Krimi, Thriller oder Schnulze?

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Pink Püppi ★

…ich bin Janine…oder auch PinkPüppi…im echten Leben dann aber meist Ninchen. Ich bin leidenschaftlicher Kosmetikjunkie mit einer Vorliebe für knallige Farben. Nude, und Taupe…find ich langweilig, fad…und zum davonlaufen.

Modekrimskram, Nerdiniges, Gothic, Rockabilly und Tattoos sind Dinge die mich begeistern. Mit meinem Kosmetik Shop Shades of Pink habe ich mich vor kurzem selbstständig gemacht.